Medienpräsenz: Neuer Gesundheitsminister in d...
 
Medienpräsenz

Neuer Gesundheitsminister in den Top 3

Andy Wenzel/BKA

Das APA-Comm-Politikranking zeigt Bundeskanzler Kurz wieder an der Spitze, gefolgt von den Gesundheitsministern Mückstein und Anschober.

Jeden Monat analysiert die APA-Comm die Präsenz der österreichischen Politiker in den heimischen Tageszeitungen. Wie schon im Vormonat hält sich Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) diesmal mit 1.492 Beiträgen an Platz eins, gefolgt vom ehemaligen Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Die Grünen, 768 Beiträge), der Mitte April zurückgetreten ist. Noch am selben Tag präsentierte Vize-Kanzler Werner Kogler (Die Grünen, Platz vier mit 545 Erwähnungen) den neuen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein, der in den ersten zwei Wochen seiner Amtszeit in 595 Beiträgen  (Platz drei) erwähnt wurde.

Das mediale Interesse an Kurz lässt sich vor allem auf die geplanten Öffnungsschritte, fallende Beliebtheitswerte und den Grünen Pass zurückführen. Auf Platz fünf rangiert Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP), dessen 523 Erwähnungen zumeist im Zusammehang mit der der zeitweiligen Suspendierung von Justiz-Sektionschef Christian Pilnacek und dem sogenannten Comeback-Plan der Regierung standen. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) folgt auf Platz sechs, Bundespräsident Alexander Van der Bellen belegt Platz zwölf.

APA-Comm
Unter den 20 präsentesten Politikerinnen und Politikern finden sich im April nur zwei Frauen: Umweltministerin Leonore Gewessler (Die Grünen, Platz acht) sowie SPÖ-Parteichefin Pamela Rendi-Wagner (Platz elf). Ministerin Gewessler generierte insbesondere mit einem bekanntgewordenen Entwurf zum neuen Klimaschutzgesetz mediale Aufmerksamkeit. NEOS-Parteichefin Beate Meinl-Reisinger belegt mit Rang 57 ihre bislang niedrigste Platzierung im Jahr 2021. Der ÖVP-Nationalratsabgeordnete Andreas Hanger verzeichnete einen besonders hohen Zuwachs von 456 Prozent (Platz 39). Hanger warf dem grünen Koalitionspartner „Doppelmoral“ vor. Die Grünen würden ÖBAG-Chef Schmid für seine Nominierung kritisieren, gleichzeitig aber Vizekanzler Koglers ehemaligen Kabinettschef Dieter Brosz zum Abteilungsleiter für Sportstrategie machen.
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