Medienforum: In Dialog we trust!
 

Medienforum: In Dialog we trust!

DMVÖ präsentiert Online-Umfrage zum Mediamix: Es geht nicht um entweder - oder, aber um sowohl - als auch!

Der Dialogmarketing-Verband DMVÖ, Präsident Anton Jenzer und Vortandsmitglied Daniela Philipp-Sabelko, präsentierten Highlights aus einer brandneuen Online Befragung unter 500 Marketing- und Mediaentscheider zum Thema "Entwicklung des Media-Mix in der Kommunikation", durchgeführt von marketagent.com . Die Studie wurde erstmals am 30. September bei einer "Facts & Friends"-Veranstaltung des DMVÖ vorgestellt und kann via DMVÖ auch bestellt werden - www.dmvoe.at - und wurde in HORIZONT 40-2009, Ausgabe vom 2. Oktober, präsentiert.



Daher hier nur ein paar Schlagworte, die Präsident Anton Jenzer im Zusammenhang mit dem Befragungsergebnis zu bedenken gibt:



Erstens: Unverkennbar deutlich ist der Trend zur Interaktivität - Dialog mit dem präsumtiven Kunden ist gefragt (bei gleichzeitiger Messbarkeit der Kosten-Nutzen-Relation).



Zweitens: Die Werbe- und Kommunikationsbudgets verringern sich, teilweise im zweistelligen Prozent-Bereich. Daraus entsteht die Herausforderung, mit weniger (Werbe-) Geld effizienter umzugehen. Online-Kanäle und DM profitieren von dieser Tendenz, aber...



...gibt Drittens Jenzer zu bedenken: Ist Online tatsächlich der Heilsbringer, der für weniger Geldeinsatz mehr Leistung produziert? Wahrscheinlich nicht, meint Jenzer: Es gehe, auch wenn die Verlockung der totalen Messbarkeit bei digitalen Medien sehr groß sei, nicht um entweder - oder im Mediamix, sondern um die "intelligente Verzahnung" von offline und online Medien. Die Frage, so Jenzer, sei nicht, ob online, offline oder mobile-media "am Effizientesten oder
Messbarsten" sein - sondern nach wie vor, wie der Konsument mit welcher Art von Botschaft/Information erreicht werden möchte. Diese Berücksichtigung des Konsumentenverhaltens sei "Das Rezept der Zukunft", so Jenzer.



Viertens, wieder in der digitalen Welt: Online kann nicht alles ersetzen - aber es ist ein sehr schnelles und interaktives Medium", räumt Janzer ein. Und gibt ein Beispiel: Im deutschen Versandhandel erfolgen bereits rund 50 Prozent der Besetellungen über online - aber wie entsteht diese Nutzung des Online-Bestell-Kanals, fragt Jenzer. Ganz konventionell - überwiegend durch den guten alten Katalog. "Die Besteller kommen über die offline Welt in die online-Welt", sieht Jenzer seine These von der "Verzahnung" bestätigt.



Fazit zur DMVÖ-Studie: Die Einschätzung der Attrakivität der Medienkanäle durch die Werbewirtschaft ist das eine - das Verhalten des Konsumenten jedoch und dessen Erwartung wie Forderung an einen Kanal - Stichwort "Versandhauskatalog, gedruckt" ist ein anderes. Verzahnung, intelligente, ist das Stichwort des DMVÖ als Lösungsansatz.
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