Medienförderung: nichtkommerzielle Medien mit...
 

Medienförderung: nichtkommerzielle Medien mit Appell an Drozda

Andy Wenzel
Kanzleramtsminister Thomas Drozda (r.) und Finanzminister Hans Jörg Schelling (l.) beim debriefing nach dem Ministerrat am 30. August 2016.
Kanzleramtsminister Thomas Drozda (r.) und Finanzminister Hans Jörg Schelling (l.) beim debriefing nach dem Ministerrat am 30. August 2016.

Positionspapier mit Forderungen an Minister übermittelt; #mediana17 fordert Mittel auch für nichtkommerzielle Initiativen.

In die Verhandlungen um die Medienförderung neu positionieren sich nun neben bekannten Interessenten auch zivilgesellschaftliche Organisationen. Die Plattform #mediana17 fordert finanzielle Mittel auch für nichtkommerziell ausgerichtete Medien, ein entsprechendes Positionspapier getragen von NGOs und Personen aus dem Medien- und Kultursektor wurde Medienminister Thomas Drozda diese Woche übermittelt und am Freitag Pressevertretern vorgestellt.

In diesem betonen die Beteiligten die Relevanz von Qualitätskriterien wie etwa die Anwendung des Kollektivvertrags, Vorhandensein und Einhaltung eines Redaktionsstatutes und die Anerkennung des Presserats bei der Vergabe von Fördermitteln. Darüber hinaus würden aber auch abseits klassischer, kommerzieller Medien wichtige gesellschafts- und demokratiepolitische Aufgaben geleistet werden, welche eine Medienförderung des Staates honorieren müsse, so die Initiatoren hinter #mediana17. Dazu zählen unter anderem der Verband Freier Radios Österreich, die IG Kultur Österreich oder auch das Politikblog neuwal.com von Dieter Zirnig, der beispielsweise auch eine Gründungsförderung für demokratiepolitische Initiativen anregt.
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