Medienaufsicht bittet RTL zur Anhörung
 

Medienaufsicht bittet RTL zur Anhörung

Die Kommission stößt sich an dem "gezielten lächerlich machen der Kandidaten" bei "Deutschland sucht den Superstar".

Die Kommission für Jugendmedienschcutz der Landesmedienanstalten (KJM) hat RTL zur Anhörung gebeten. Es geht um die Castingshow "Deutschland sucht den Superstar". Die Medienaufsicht stößt sich daran, dass "einige Kandidaten gezielt vor einem Millionenpublikum lächerlich gemacht" würden - insbesondere durch die "beleidigenden und herabsetzenden Kommentare des Jury-Mitglieds Dieter Bohlen". Es wird eine Entwicklungsbeeinträchtigung der betroffenen Jugendlichen befürchtet.


"Über einige Zitate aus den ersten drei Sendungen kann man sicher streiten", räumt RTL-Geschäftsführerin Anke Schäferkordt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" ein.

(dodo)


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