Medienarbeit in Krisenzeiten
 

Medienarbeit in Krisenzeiten

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Wer Presseanfragen in turbulenten Zeiten mit den Worten "kein Kommentar" abschmettert, erweist seinem Unternehmen keinen guten Dienst: Und wer Krisen durch eisernes Schweigen zu bewältigen trachtet, auch nicht. Denn wenn die Worte "kein Kommentar" fallen,...

Wer Presseanfragen in turbulenten Zeiten mit den Worten "kein Kommentar" abschmettert, erweist seinem Unternehmen keinen guten Dienst: Und wer Krisen durch eisernes Schweigen zu bewältigen trachtet, auch nicht. Denn wenn die Worte "kein Kommentar" fallen, wird das Interesse der Journalisten erst recht geweckt. Wie man seine Öffentlichkeitsarbeit in Krisenzeiten organisiert, hat die langjährige Journalistin Karin Müller in "Hotline Presse" niedergeschrieben. Müller unterteilt ihre Kollegen in Wühlmäuse, Distinguierte, Pantoffel-Journalisten und Senior-Reporter und beschreibt, wie man mit den einzelnen Journalistentypen am geschicktesten umgeht. Und weil man nie weiß, wann die nächste Krisensituation vor der Tür steht, sollte man sich sein Rüstzeug in Sachen Krisen-PR lieber heute als morgen aneignen. Erst in der Krise zeigt sich nämlich, ob man PR-mäßig etwas drauf hat oder nicht. "Hotline Presse" ist gespickt mit umsetzbaren Tipps und Tricks und verfügt – für Querleser – über schnell erfassbare Summaries.

Karin Müller, "Hotline Presse", Orell Füssli Verlag, Zürich 2002, 192 Seiten, 29,50 Euro, ISBN 3-280-02692-X

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