MediaNews Group will Paid Content einführen
 

MediaNews Group will Paid Content einführen

Vier der insgesamt 54 US-Zeitungen sollen den Anfang machen.

Jetzt geht es also los: Rupert Murdoch hat die Einführung von Paid Content schon so gut wie fix angekündigt. Eine der großen Zeitungsverlage Amerikas haben nun ernst gemacht. Die Media News Group hat angekündigt, in kürze mit der Vergebührung von Online-Inhalten zu beginnen. Vier der insgesamt 54 Zeitungen sollen den Anfang machen: "The Denver Post", "The Detroit News", "Salt Lake Tribune" und "San Jose Mercury News".


Die Einführung von Paid Content soll demnach in vier Schritten vonstatten gehen: Als erstes wird das "Reproduzieren des gesamten Print-Inhaltes im Web" eingestellt werden, das heißt es werden nur noch wenige ausgewählte Texte online erscheinen. In einem zweiten Schritt werden die Online-Versionen mehr und mehr so aufbereitet werden, dass sie vor allem junge User ansprechen. Und schließlich werden die Schotten dicht gemacht: Nur noch Print-Abonnenten haben gratis Zugang zum Online-Angebot, Nicht-Abonnenten müssen zahlen.


"Durch das Angebot von Gratiscontent vermitteln wir den Eindruck von Wertlosigkeit", schreibt Chief Executive Dean Singleton, nicht nur dass es unsere Printauflage aushöhle, es entwerte auch das Herz unseres Businesses - den großartigen Lokaljournalismus, den wir täglich produzieren.

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