MediaCom präsentiert Print-Studie MediaScan
 

MediaCom präsentiert Print-Studie MediaScan

Die MediaCom und Fessel-GfK stellen ein neues Instrument zur Messung der Printnutzung vor.

"Messen statt Fragen" formuliert die MediaCom Vienna programmatisch und präsentiert mit MediaScan ein neues, elektronisches Messverfahren zur Nutzung von Printmedien. Das neue System funktioniert mittels des auf den meisten Printiteln aufgedruckten Barcodes sowie eines einfachen Scanners. Damit werden die tatsächlichen Lesevorgänge erfasst. An Ergebnissen wird nicht nur die Reichweite eines Mediums ausgewiesen, es kann auch genau ermittelt werden, wann welche Ausgabe gelesen wird. Wie oft und wie lange ein Printmedium gelesen wird sowie zu welcher Tageszeit und an welchem Wochentag zu einer Zeitung oder Zeitschrift gegriffen wird.



In der ersten, gemeinsam mit dem Institut Fessel-GfK durchgeführten MediaScan 2005 (500 Probanden, repräsentativ für Österreich, Feldzeit April bis Oktober 2005) wurden insgesamt 458 verschiedene Printmedien gemessen, die insgesamt 16.817 Mal gescannt wurden. Nur 78 dieser Titel (rund 17 Prozent) werden von gängigen Medienstudien wie Media Analyse (MA) oder Leseranalyse Entscheidungsträger (LAE) erfasst. Allerdings entfielen 85 Prozent der gescannten Lesevorgänge auf diese 78 Titel.



Tageszeitungen erzielen laut MediaScan 2005 beispielsweise am Donnerstag mit 61,2 Prozent die höchste Gesamtreichweite, die dann bis Sonntag auf 56,9 Prozent absinkt. Ihre Lesespitze erreichen die Tageszeitungen mit 24 Prozent in der Zeitzone 8 bis 10 Uhr, während Zeitschriften ihren Höchstwert von 14 Prozent in der Zeit zwischen 22 und 24 Uhr erreichen. Die gemessenen Reichweiten für einzelne Titel liegen oft deutlich unter den Reichweiten, die ihnen Reichweitenerhebungen wie die MA ausweisen.

(as)

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