Media-Analyse: Keine Veröffentlichung im Sept...
 

Media-Analyse: Keine Veröffentlichung im September

Die für September vorgesehene Veröffentlichung von Media-Analyse-Zahlen findet nun doch nicht statt, entschied der MA-Vorstand.

Die für September vorgesehene Veröffentlichung von Media-Analyse-Zahlen findet nun doch nicht statt, entschied der Vorstand des Vereins Media-Analysen. Denn rund 1.500 der im Zuge der heurigen Reichweiten-Umfragen geführten Interviews entsprächen den Qualitätskriterien nicht, bestätigt MA-Geschäftsführerin Petra Roschitz gegenüber horizont.at.

Dass die heimische Mediaplanerschaft gerne häufigere Reichweitendaten für Österreichs Printmarkt geliefert hätte, ist eine alte Forderung. Heuer wollte der Verein Media-Analysen diese erfüllen – und Print-Reichweiten nicht mehr nur im März, sondern fortan halbjährlich, also auch im September veröffentlichen - und zwar als rollierender Datenbestand. Zur Erklärung: Jeweils die Interviews der letzten 12 Monate werden zu einem Ganzjahresdatenbestand zusammengefügt, es liegen somit halbjährlich Werte für ein gesamtes Jahr vor. Für die nun erfolgte Streichung der geplanten September-Veröffentlichung "gibt es sehr triftige Gründe“, beschwichtigt Roschitz. Rund 16.000 Interviews werden jährlich im Zuge der MA-Erhebungen geführt, gute 1.500 Stück davon hätten den üblichen Qualitätskriterien nicht entsprochen und seien somit nicht brauchbar. Was wiederum ein Ungleichgewicht zu den Vorjahresinterviews darstelle - das heurige erste Halbjahr sei mit dem zweiten Halbjahr 2006 auf Grund eben dieser fehlenden Interviews nicht gut zusammenführbar. Zudem wurden heuer teils gröbere Änderungen am Fragebogen vorgenommen: „Zwei Datenbestände mit derart großen Fragebogen-Unterschieden zusammenzuführen“ sei also ebenfalls problematisch, so Roschitz. Die nächsten Media-Analyse-Zahlen sind nun im Rahmen der regulären Veröffentlichung im März 2008 zu erwarten.

(jed)

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