Media Analyse 2002: Nur Wienerin gewinnt sign...
 

Media Analyse 2002: Nur Wienerin gewinnt signifikant

Ein sich beständig veränderndes Mediennutzungsverhalten sorgt für verbreitete Reichweitenverluste im Bereich der Printmedien.

Der Verein Media Analysen veröffentlichte die Reichweitendaten für die österreichische Printmedienlandschaft für das Jahr 2002. Das Ergebnis: fast durchwegs Reichweitenverluste, vielfach sogar signifikant. Nur die "Wienerin" kann - als einziger Printtitel - ein signifikantes Plus einfahren. Ebenfalls bemerkenswert: "News" überholt erstmals "Die Ganze Woche" als reichweitenstärkstes Wochenmagazin. Und "Woman" klettert im Segment der Frauenzeitschriften auf Anhieb auf Platz Eins.
Generell sieht sich die Mediennutzung einer ständigen Veränderung unterworfen. Printmedien sind davon mehr betroffen als die elektronischen Medien Radio und TV. So geht die Nettoreichweite der Tageszeitungen erstmals seit langem signifikant zurück. Wesentlich geringer fällt der Rückgang bei den Magazinen aus. Dies zeigt sich sowohl generell als auch bei den 14-24-Jährigen, wie eine Untersuchung der Reichweitenentwicklung von 1998 bis 2002 unterstreicht.
Im Einzelnen sind folgende Titel von signifikanten Rückgängen in der Reichweite betroffen: "Kurier", "Vorarlberger Nachrichten", "Bunte", "Die Ganze Woche", "Format", "profil", "Sportwoche", "TV Spielfilm", "Der Österreichische Lesezirkel", "Gusto", "Option", "ORF Nachlese", "trend", "Autorevue", "Auto Touring", "Reisemagazin", "Brigitte", "Burda", "Für Sie" und "Petra".

Diese "Basis-MA" basiert auf 17.575 durchgeführten Interviews im Zeitraum Jänner bis Dezember 2002. Die Ausschöpfung beträgt 80,6 Prozent. Der Allmedia-Bestand mit den Zielgruppen- und Konsumdaten wird am 8. Mai 2003 veröffentlicht. Mehr dazu in der Print-Ausgabe von Horizont 14/2003, die am 4. April 2003 erscheint.

(spr)

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