"Maxim" verschwindet vom Markt
 

"Maxim" verschwindet vom Markt

Der Männertitel von Marquard Media hat mit seiner Mai-Ausgabe 2009 seinen letzten Print-Auftritt.

Die Zeitschrift hatte zuletzt noch 117.191 Exemplare verkauft (IVW 4. Quartal), was einem Rückgang von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Auch die Anzeigenumfänge waren laut ZAS rückläufig: Seit Jahresanfang verbucht der Titel ein Minus von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 







Der Schweizer Verlag Marquard Media, der das Heft in Deutschland über seine MVG Medien Verlagsgesellschaft in München vertreibt, hatte mit der Männerzeitschrift große Pläne. Unter der Chefredaktion von Stefan Gessulat, dem früheren Chefredakteur von "Playboy" und "Matador", sollte die Zeitschrift neu ausgerichtet werden. Unter anderem lag der Fokus auf großen Schwerpunktthemen und einer Auflösung fester Rubriken. So sollte mehr Flexibilität bei der Themenplanung möglich sein.   







„Maxim" hat eine wechselhafte Vergangenheit: Axel Springer brachte die Männerzeitschrift im Juni 2001 auf den Markt. Die erste Ausgabe startete mit einer verkauften Auflage von mehr als 300.000 Exemplaren. Seitdem verlor das Magazin im schwächelnden Männermarkt kontinuierlich Leser. Nachdem die Auflage Ende 2007 auf rund 124.000 Exemplare gesunken war, verkaufte Springer den Titel im Januar an Marquard Media.  







(Quelle: horizont.net)
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