Markennamen überfordern die Konsumenten
 

Markennamen überfordern die Konsumenten

Viele Markennamen führen bei der Zielgruppe häufig zu Verwirrung.

Es ist nicht überall Sauerstoff drin, wo O2 drauf steht. Markennamen, bei denen Schreibweise und Aussprache

mehrdeutig interpretiert werden können, führen trotz intensiver Werbung häufig zu Verwirrungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Endmark International Namefinding AG. Die Naming-Agentur ließ dazu rund 1.000 Konsumenten die Namen verschiedener neuer Marken schriftlich, aber ohne Logo oder Designelemente, vorlegen. Die Probanden hatten die Aufgabe, die Namen vorzulesen und zuzuordnen. Mit Absand am größten Probleme bereitete den Testpersonen die Bezeichnung des Mobilfunkers "O2", der als "Sauerstoff", "Oh-Zwei", "Null-Zwei" usw. interpretiert wurde. Nur 8,1 Prozent der Befragten erkannten die intendierte, englische Sprechweise "Oh-Two". Obwohl Anglizismen in der deutschen Markenwelt zum großen Teil akzeptiert sind.



Die korrekte Aussprache neuer Markennamen



9live (TV): 54,4 Prozent


Allure (Parfüm): 11,2 Prozent


Bibop (Getränk): 91,8 Prozent


e.on (Energie): 90,2 Prozent


ish (Kabelanbieter): 28,0 Prozent


Men's Health (Zeitschrift): 13,6 Prozent


O2 (Telekommunikation): 8,1 Prozent


Phaeton (PKW) : 18,9 Prozent


Quam (Telekommunikation): 64,2 Prozent


Versum (Internet-Anzeigen): 85,0 Prozent

(as)

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