Manstein Verlag stärkstes Standbein im dfv
 

Manstein Verlag stärkstes Standbein im dfv

Der Deutsche Fachverlag (dfv) in Frankfurt fährt auf Expansionskurs.

Der Deutsche Fachverlag in Frankfurt liegt auf Wachstumskurs. "Wir beanspruchen für uns eine Art nationaler Zuständigkeit für bestimmte Felder der wirtschaftsorientierten Fachpublizistik", meint Klaus Kottmeier, Vorsitzender des Aufsichtsrats, zur expansionspolitik seines Hauses. "Der Deutsche Fachverlag hat es, als einer der ganz wenigen, wenn nicht als der einzige Fachverlag in der für uns relevanten Verlagslandschaft, vermocht, in den vergangenen drei Jahren kräftige Expansionen zu vollziehen."



Der Umsatz der Verlagsgruppe - alle Tochtergesellschaften und Beteiligungen im In- und Ausland eingeschlossen - lag im Geschäftsjahr 2003 bei 111,5 Millionen Euro (2002: 118,9 Millionen Euro). Die Inlandsumsätze (Deutschland) beliefen sich 2003 auf 91,2 Millionen Euro (minus 6,0 Prozent). Die Tochtergesellschaften im Ausland erwirtschafteten mit 20,3 Millionen Euro (2002: 21,9 Millionen Euro) einen Anteil von rund 18 Prozent des Gesamtumsatzes der Verlagsgruppe.



"Das stärkste Standbein bildet der Manstein Verlag in Österreich, der mit 7,8 Millionen Euro stabil blieb", heißt es in der Jahresbilanz 2003 des dfv. Die Manstein Zeitschriftenverlagsgesellshaft in Perchtoldsdorf mit ihren Magazinen und Zeitungen aus den Marktsegmenten Handel ("Cash"), Tourismus und Gastronomie ("Hotel & Touristik", "traveller") sowie Medien, Marketing und Werbung (Horizont, Bestseller, intern) ist eine 100-prozentige Tochter des Deutschen Fachverlages. Neben den periodischen Titel erscheinen im Manstein Verlag noch zahlreiche Nachschlagwerke, Sonderausgaben und Fachbücher.



Während die Umsätze aus dem Abonnement- und Vertriebsgeschäft der gesamten dfv-Gruppe stabil blieben, ging das Anzeigengeschäft um 6,4 Prozent auf 78,5 Millionen Euro zurück.

(as)

stats