Manöverkritik und Brainstorming
 

Manöverkritik und Brainstorming

Nach den Medientagen traf sich das Zukunftsforum, um den Medien-Zukunftspreis 2014 Revue passieren zu lassen und darüber zu diskutieren, wie diese Initiative im kommenden Jahr noch besser Wirkung entfalten kann

Das sogenannte Zukunftsforum ist jenes Gremium, das den Medien-Zukunftspreis, die Innovationsinitiative des Manstein Verlags, konstruktiv-kritisch begleiten soll. Diesem Anspruch wurden die Damen und Herren des Zukunftsforums am Vormittag des 9. Oktober mehr als gerecht, als sie sich zur Manöverkritik in die Comida Y Luz am Campus der Wirtschaftsuniversität Wien zum Arbeitsfrühstück einfanden.

Dynamische Initiative

Der Medien-Zukunftspreis wurde als dynamisches Gebilde initiiert, das heißt, er kann und soll sich jedes Jahr weiterentwickeln. „Wenn es nach uns geht, sieht der Medien-Zukunftspreis nie so aus wie im Jahr zuvor“, stellten Karin Sonnleitner, Projektleiterin dieser Initiative im Manstein Verlag, und HORIZONT-Herausgeber Sebastian Loudon eingangs fest. Diesem Grundsatz folgend stand bei dieser offenen Manöverkritik alles zur Diskussion: Die Anzahl und Definition der Kategorien, der Einreichmodus, die Zusammensetzung der Jury, der Modus der Jurierung, bis hin zur Einbettung der Initiative als eigenen Programmpunkt bei den Österreichischen Medientagen. Doch bevor es so weit war und über die Zukunft diskutiert werden konnte, wurde einmal kritisch Bilanz über das erste volle Jahr dieser Initiative gezogen: 30 Einreichungen, eine hochkarätige achtköpfige Jury, drei Sieger in drei Kategorien, „Menschen“, „Medien“ und „Kooperationen“. Die Präsentation der Siegeprojekte fand im Rahmen von kurzwei­ligen Vorträgen im Rahmen der ­Medientage statt. Die Sieger werden zusätzlich im Rahmen von Interviews im HORIZONT näher vorgestellt (siehe vergangene Ausgabe, Seite 8, und die folgende Seite dieser Ausgabe). Zusätzlich werden die eingereichten Projekte laufend in dieser Zeitung vorgestellt.

Die Wirkung verstärken

Der Grundtenor unter den Mitgliedern des Zukunftsforums war jedenfalls eindeutig: Die Initiative ist gut auf Schiene gesetzt, nun gehe es vor allem darum, sie in ihrer Wirkungsdimension noch stärker zu machen. Die Vorschläge aus dem begleitenden Gremium dazu waren mannigfaltig und werden in die Konzeption für 2015 einfließen. Das Zukunftsforum selbst wird jedenfalls im Frühling 2015 ­wieder zusammentreffen, um die ­konkrete Ausgestaltung für die Auszeichnung im kommenden Jahr zu diskutieren. Die Medientage finden im kommenden Jahr übrigens am 22. und 23. September statt.

(red)
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