Manipulierte Meinung
 

Manipulierte Meinung

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"Ein Großteil der Nachrichten ist künstlich", "Meinungsforschung kann Meinung machen" und "Man kann sich alles erlauben, wenn man die Medien auf seiner Seite hat" – die Liste der Thesen, die der Journalist und Kommunikationsexperte Viktor Farga aufstellt, könnte noch fortgesetzt werden.

"Ein Großteil der Nachrichten ist künstlich", "Meinungsforschung kann Meinung machen" und "Man kann sich alles erlauben, wenn man die Medien auf seiner Seite hat" – die Liste der Thesen, die der Journalist und Kommunikationsexperte Viktor Farga aufstellt, könnte noch fortgesetzt werden. In seinem als Aufdeckersachbuch konzipierten "Lügen in Krieg und Frieden" will der Autor mittels einer Reihe von Gegebenheiten und Beispielen zeigen, dass geheime Meinungsmacher in jedes Leben eingreifen. Dass wenige große Unternehmen bestimmen, was wir essen und trinken, womit wir uns unterhalten, wohin wir reisen und was wir kaufen oder konsumieren. Zudem soll gezeigt werden, wie Manipulation funktioniert, woran man verlogene Nachrichten erkennt oder wie Kriege durch PR vorbereitet werden. Damit will Fargas in die Fußstapfen der Medienpsychologen Neil Postman und Paul Watzlawick treten, die beide in ihren Werken die von Werbung und Medien transportierte Wirklichkeit hinterfragten.

Viktor Fargas: Lügen in Krieg und Frieden Orac Verlag, Wien 2004, 336 Seiten, 19,90 Euro, ISBN 3-7015-0464-4 hinterfragten.

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