„Manager müssen Trendforscher sein“
 

„Manager müssen Trendforscher sein“

Am 21. März fand im Wiener Loos Haus die DMVÖ „Facts & Friends“-Veranstaltung statt

Am 21. März lud der Dialog Marketing Verband Österreich (DMVÖ) zur „Facts & Friends“-Veranstaltung in die Räumlichkeiten des Wiener Loos-Hauses am Michaelerplatz in der Wiener Innenstadt. Das Event stand ganz im Zeichen technischer Entwicklungen der Zukunft, die für Marketer und Manager oftmals eine große Herausforderung bedeuten – unter den zahlreichen Diskutierenden und Gästen befanden sich dabei unter anderem Innovationsexperte Nick Sohnemann, Matthias Ehrlich, Vorstand und ab April Aufsichtsrat der United Internet Media AG und DMVÖ Vizepräsident Werner Schediwy.

Von der Digitalisierung in die Digitalität

„Alle Manager müssen heute Trendforscher sein“ lauteten die eröffnenden Worte des Vortrags von Innovationsexperten Nick Sohnemann – ein Statement, das seitens des Publikums zunächst mit skeptischen Blicken in Frage gestellt wurde. Dem entgegnete Sohnemann mit einer Reihe an Unternehmen, die maßgebliche technologische Trends in den vergangenen Jahren verschlafen und somit ihr Scheitern selbst besiegelt hatten. Man müsse sich, so der Vortragende, bewusst werden, dass die Digitalisierung abgeschlossen sei und das Zeitalter der Digitalität begonnen hätte. Dies untermauerte er mit dem Beispiel „Google Project Glass“ – einer Brille, die es Konsumenten etwa erlaubt, Echtzeitdaten über das Museum, vor dem sie gerade stehen oder die Ketchup-Flasche, die sie soeben in ihren Einkaufswagen legen, anzufordern.
Einer solchen Technologie mit Skepsis und gegebenenfalls auch Angst gegenüberzustehen läge in der Natur des Menschen – als Marketer und Manager müsse man solchen Entwicklungen mit Blick auf den Erfolg des Unternehmens allerdings aufmerksam gegenüberstehen.

Sohnemann, Ehrlich und Schediwy diskutierten

Im Rahmen der anschließenden Podiumsrunde diskutierte Sohnemann mit Matthias Ehrlich, Vorstand und ab April Aufsichtsrat der United Internet Media AG und DMVÖ Vizepräsident Werner Schediwy. Matthias Ehrlich gab hier zu denken, dass es immer viele Ideen gibt, von denen sich im Endeffekt nur wenige tatsächlich durchsetzen. Dem entgegnete Sohnemann mit der Aussage, dass neue „Hypertrends im Vornhinein nicht festgestellt werden können“ und man gerade deswegen für neue Wege offen sein müsse.  

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