Management-Buy-Out bei RMB Austria
 

Management-Buy-Out bei RMB Austria

Der Kinowerbezeitenvermarkter RMB Austria wird im Rahmen eines Management-Buy-Outs von RMB-Austria-Geschäftsführer Michael Kindermann und einem nicht näher definierten "privaten Investor" übernommen.

Wie HORIZONT in seiner aktuellen Ausgabe /23/2002) berichte, wird der Kinowerbezeitenvermarkter RMB Austria im Rahmen eines Management-Buy-Outs von RMB-Austria- Geschäftsführer Michael Kindermann und einem nicht näher definierten "privaten Investor" übernommen werden. Namenstechnisch wird die RMB Austria zu ihren Wurzeln zurückkehren und wieder als Cinecom auftreten. Zur Erinnerung: Erst im Frühjahr 2001 war die Cinecom nach der mehrheitlichen Übernahme durch die RMB International in RMB Austria umbenannt worden. Bereits im Herbst des Vorjahres war in RMB-Austria-Chef Kindermann allerdings wieder der Wunsch gereift, das Vermarktungsunternehmen wieder aus dem RMB-Network herauszukaufen: "Wir haben in den letzten Monaten feststellen müssen, dass durch die Konzernsituation lediglich der Verwaltungsaufwand gestiegen ist und die versprochenen Verbesserungen in der Performance deutlich unter unseren Erwartungen lagen. Regionale Verkaufsteams, Off-Air-Aktivitäten wie Events, Promotions und Samplingaktionen bieten wir schon seit mehreren Jahren dem österreichischen Markt an. Da haben wir nicht wirklich etwas neues gehört. Auch die internationalen Key Accounts investieren ohne zwischengeschaltener Ebene in den österreichischen Markt, da brauchen wir keinen zusätzlichen Provisionsempfänger." Trotzdem will Kindermann die Zeit im Schosse der RMB nicht missen: "Wir haben von der RMB International den Paketgedanken übernommen." Im November 2001 hatte RMB Austira nationale, regionale und Spezial-Kino-Pakete eingeführt, die dem Werbekunden mehr Transparenz bei der Kampagnenplanung bieten sollen.

(max)


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