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Magazin Rich ist pleite, Österreich-Version fraglich

Nomen ist leider nicht Omen für Rich-Herausgeber Christian Geltenpoth.

Wie auf der deutschen Website von Werben und Verkaufen (WuV) zu lesen steht, ist Rich, das Magazin für Besserverdiener, pleite. Nach W&V-Informationen wurde für den Titel Insolvenz angemeldet. Bereits seit einigen Wochen kursierten in der Branche Gerüchte um Kündigungen und schleppende Zahlungen. Jetzt soll der Rich-Gründer und Ex-Mehrheitsgesellschafter der Computec Media AG, Christian Geltenpoth, die Konsequenzen für das Blatt gezogen haben. Vor zwei Wochen schon soll er Mitarbeiter der Sales-Abteilung gekündigt haben. Das Blatt, das sich nicht im Kiosk-Wettbewerb befand, sondern an 100.000 Reiche in der Republik kostenlos versandt wurde, wird dem Vernehmen am kommenden Samstag schon gar nicht mehr ausgeliefert. Im September 2007 erschien Rich zum ersten Mal, im November 2007 vermutlich zum letzten Mal. Geltenpoth hatte für das Blatt ambitionierte Pläne: Er wollte nicht nur nach Österreich und die Schweiz expandieren, sondern auch nach England und China. Bei Verlagspartner Star Media in Österreich war man von der Meldung überrascht und prüft derzeit die Möglichkeiten, wie Ursula Ressl, designierte Geschäftsführerin von Rich Österreich erklärt. Man sei traurig über die Entwicklungen, prinzipiell glaube man aber an die Idee des Magazins.

(sir)

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