Macondo in der Simmeringer Haide
 

Macondo in der Simmeringer Haide

Die Gewista setzt mit der Kulturinitiative Cabula6 die interaktive Ausstellung „Living Maps“ um.

Macondo ist eine ungewöhnliche Siedlung am Wiener Stadtrand zwischen Flughafen, Autobahn und Fantasie. Benannt wurde sie nach einem fiktiven Dorf aus dem Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“ des kolumbianischen Schriftstellers und Nobelpreisträgers Gabriel García Márquez. Macondo in der Simmeringer Haide ist seit Jahrzehnten fremde Heimat für rund 3.000 Kriegs-Flüchtlinge. Das Kulturprojekt Cabula6, das derzeit für rund sechs Monate in Macondo lebt und arbeitet, initiiert an der Bushaltestelle Zinnergasse auf einer von der Gewista zur Verfügung gestellten Plakatwand die interaktive Ausstellung „Living Maps“.







Dabei werden Karten, Phantasien und Vorstellungen von Macondo und dessen Bewohnern auf der Plakatwand visualisiert. Wartende und Passanten können sich auf dem Plakat mit Nachrichten oder Statements einbringen und werden so selbst zu Akteuren einer sich ständig verändernden Ausstellung. Eine Dokumentation von „Living Maps“ ist ab April 2009 im Foyer des Tanzquartier Wien als Installation zu sehen. 







„Living Maps“ Interaktive Ausstellung / Macondo Busstation
Ort: Bushaltestelle Zinnergasse Linie 73 A, 1110 Wien
Ausstellungsdauer: bis 27. Mai 2009

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