M-Cash ist gefragt
 

M-Cash ist gefragt

Die Hälfte der weltweiten Handy-Nutzer würden ihre Mobiltelefone auch als digitale Geldbörse nutzen, steht in der vierten Mobinet-Studie.

Vierundvierzig Prozent der Mobiltelefonierer weltweit möchten ihr Handy auch als digitale Geldbörse für die Bezahlung kleinerer Beträge verwenden. Zu diesem Ergebnis kam das Beratungsunternehmen A. T. Kearney und die Cambridge Business School in der gemeinsam erstellten vierten Mobinet-Studie. Der Analyse ging die Befragung von 5.600 Handy-Nutzern in vierzehn Ländern, darunter Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Japan und den USA voraus.



Für zwei Prozent der Befragten ist die Nutzung von mobile Cash (m-cash) bereits Realität. Die Begleichung von Taxifahrten, Bahnfahrten, mobiler Pizza-, Blumen- und anderer Bring-Diensten ist etwa in Deutschland und Österreich mittels Paybox möglich. Das Interesse an m-cash ist jedoch starken Schwankungen unterworfen, wird in der Studie erkannt. Als Beispiel für derartigen Wankelmut wird das Interesse am mobilen Internetzugang angeführt. Vor 18 Monaten, erklärt Martin Sonnenschein, Vice President A.T. Kearney, waren die Werte für das Interesse am mobilen Web sehr hoch. Dieser Wert ist nun dramatisch gefallen. Nicht zuletzt, so Sonnenschein, weil es zu wenig attraktive Angebote seitens der Telkom-Industrie und von Content-Providern angeht.



(tl)

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