Linux und Open Source werden staatstragend
 

Linux und Open Source werden staatstragend

Das "Hacker"-Image von Linux und Open Source Software gehört bald der Vergangenheit an: Zunehmend zeigen offizielle Institutionen Interesse an den Potenzialen in Sachen Informationssicherheit.

Die National Security Agency (NSA) hat kürzlich Version 2 des Security-Enhanced Linux veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Beispielimplementation von Linux, die Vertraulichkeit und Integrität von Kommunikationen über das Netzwerk gewährleisten soll. Nach Angaben der NSA fiel die Wahl auf Linux, da hier, anders als bei anderen Mainstream-Betriebssystemem, das kritische Sicherheitsfeature einer obligatorischen Zugangskontrolle angelegt sei und ein offenes Entwicklungsumfeld bestehe. Auch in Deutschland gibt es staatliche Initiativen zur Unterstützung von Open Source. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Entwicklung eines Open Source eMail Clients für das Projekt Sphinx in Auftrag gegeben. Mit Sphinx soll ein Protokoll definiert werden, das Verfahren zur Digitalen Signatur und Verschlüsselung via Public-Key-Infrastruktur realisiert, die mit dem neuen Signaturgesetz konvergent sind.

(er)

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