Linux erobert die Computer der KMU
 

Linux erobert die Computer der KMU

Messe "Linux World" startet morgen in Frankfurt am Main. IDC bescheinigt dem freien Betriebssystem bis 2005 ein jährliches Wachstumspotential von 23,6 Prozent.

"Linux ist inzwischen nicht mehr nur ein System für graue Mäuse, die im Keller vor ihrem Computer sitzen und nur Pizza essen", so Dirk Beiersdorff, Pressesprecher der Messe "LinuxWorld", die vom 30. Oktober bis zum 1. November in Frankfurt am Main stattfindet. Beiersdorff sieht den Erfolg von Linux besonders im Segment der Klein- und Mittelbetriebe. Das Marktforschungsinstitut IDC jedenfalls bescheinigt dem freien Betriebssystem bis zum Jahr 2005 ein jährliches Wachstum von 23,5 Prozent. Das Betriebssystem von Microsoft werde hingegen "nur" um 16 Prozent pro Jahr zulegen können. Besonders beliebt sei der Untersuchung zufolge das Spitzenprodukt aus der OpenSource-Szene auf Mehrplatz-Rechnern (Servern). IBM-Pressesprecher (Deutschland) Hans Jürgen Rehm sieht die Zukunft von Linux vor allem in eingebetteten Systemen (Embedded Systems), wie sie bei Haushaltsgeräten oder Autos zum Einsatz kommen werden. IMB hat laut Rehm im laufenden Geschäftsjahr 1,3 Milliarden US-Dollar in die Linux Entwicklung investiert.


Kritiker der freien Software bemängeln jedoch, dass OpenSource-Produkte unausgereift und kompliziert zu verwalten seien. Darüberhinaus gibt es rechtliche Probleme und ungeklärte Haftungsfragen.

rs

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