Kurier verfeinert und modernisiert sein Layou...
 

Kurier verfeinert und modernisiert sein Layout

Mit dem von Mario-Garcia-Schülerin Katja Hösli ausgearbeiteten Layout sollte „eine erkennbare, aber nicht irritierende Veränderung" herbeigeführt werden.

„Frischer, moderner und in der Optik verfeinert" wird sich der Kurier ab 28. August 2006 präsentierten, wie Kurier-Chefredakteur Dr. Christoph Kotanko gegenüber HORIZONT erklärt. Mit dem von Mario-Garcia-Schülerin Katja Hösli ausgearbeiteten Layout sollte „eine erkennbare, aber nicht irritierende Veränderung" herbeigeführt werden. So wurde etwa der Zeitungskopf auf Seite 1 variiert: Das Logo wurde nach links und rechts erweitert, das Kurier-Rot ist nun etwas dunkler und eleganter, die Anreißer stehen nicht mehr unter, sondern oberhalb des Logos. Auch bei den Schriften wurde etwas ausgemistet. „Im Dienste der der besseren Lesbarkeit," wie Hösli betont. Alles in allem wurde bei der vorgenommenen Layoutreform „Proportionen und Kontraste" überprüft. Ausdruck dessen sind die vor allem am jeweiligen Beginn der einzelnen Bücher „magaziniger" daherkommenden Journale (Motor, Reise, Karriere, etc.). Kotankos Fazit: „Der Kurier wurde nicht neu erfunden, sondern in der Optik einfach modernisiert."

Dass die vorgenommene Layoutreform in irgendeiner Form mit dem Start der Fellner-Tageszeitung Österreich zu tun habe, will Kotanko so nicht verstanden wissen: „Beim Kurier wurde das Layout immer in einem Fünfjahrsrhythmus erneuert: Mitte der 90er von Lo Breier, 2001 von Lukas Kirchner, jetzt eben von Katja Hösli. Mit dem Österreich-Start hat das gar nichts zu tun." Zusatz. „Außerdem wusste man ja bis vor kurzem gar nicht, wann die jetzt tatsächlich an den Start gehen."

Mehr über die Layout-Reform beim Kurier lesen Sie in der aktuellen HORIZONT-Ausgabe 32+33/2006.

(max)


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