"Kurier"-Umzug noch offen
 

"Kurier"-Umzug noch offen

Brandstätter: "Noch keine Entscheidung" - Sparziele erreicht - "Bin nach wie vor mit großer Freude und Engagement beim 'Kurier'"

Ob der "Kurier" von der Lindengasse nach Heiligenstadt zieht, ist zum Jahresbeginn weiter offen. „Es gibt noch keine Entscheidung“, sagte Chefredakteur Helmut Brandstätter auf Anfrage von HORIZONT online. Er kann einem Umzug aber durchaus etwas abgewinnen: „Die Vorteile liegen auf der Hand: Arbeiten im Newsroom für Online und Print.“ Über das Newsroom-Konzept gibt es derzeit öffentlich aber noch wenig zu sagen, so Brandstätter: „Das diskutieren wir gerade intern, hängt aber von der Standortfrage ab.“

Sollte der "Kurier" den Umzug wagen, gilt Insidern zufolge ein Grundstück in der Muthgasse beziehungsweise Mooslackengasse in Wien-Heiligenstadt als Wunschliegenschaft. Damit würde der "Kurier" in unmittelbarer Nachbarschaft zum Mediaprint-Partner "Kronen Zeitung" liegen. Derzeit sind die Mitarbeiter der Zeitung über drei Standorte verteilt: Die Lindengasse in Neubau, das "Krone"-Gebäude in Heiligenstadt und das Mediaprint-Gebäude in Liesing.

Sparziele erreicht

Auch der "Kurier" hat im Vorjahr gespart. Im Oktober war die Rede von 25 Mitarbeitern, die abgebaut werden sollten. Wurde dies bis Jahresende erreicht? Brandstätter: „Wir haben das Ziel erreicht, knapp 15 Prozent der Personalausgaben zu reduzieren.“ Dies habe alle Ressorts getroffen, sagte der "Kurier"-Chefredakteur.

Brandstätter, der im August 2010 das Ruder in der Tageszeitung übernahm, hat einen Vertrag bis Sommer 2014. Die Frage, ob er aus heutiger Sicht eine Verlängerung anstrebt, beantwortet er so: „Ich bin nach wie vor mit großer Freude und Engagement beim'Kurier', habe den Wechsel auch nie bereut, aber 2014 ist nächstes Jahr, jetzt haben wir gerade ein paar Tage 2013.“
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