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Futurezone Award 2020: SkinScreener ist 'Start-up des Jahres'

KURIER/ Philipp Hutte
Die Gewinner des futurezone Award 2020.
Die Gewinner des futurezone Award 2020.

Tech-Portal prämierte innovativste heimische Hightech-Ideen und -Projekte.

Nach dem coronabedingten Aussetzen des futurezone Awards im Vorjahr war es gestern Abend so weit: Die innovativsten heimischen Hightech-Ideen und -Projekte des Vorjahres wurden im Rahmen einer Gala mit den Futurezone-Awards prämiert. Der Preis wurde in zehn Kategorien vergeben. Start-ups, Forschungseinrichtungen und andere innovationsfreudige Unternehmen und Institutionen konnten ihre Projekte und Ideen einreichen und einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren. In jeder Kategorie wählte eine Fachjury, die sich aus externen Expertinnen und Experten sowie der futurezone-Redaktion zusammensetzt, die drei Bestplatzierten aus. Diese wurden dann zur Award-Gala nach Wien eingeladen.


"Wir haben letztes Jahr alles darangesetzt, das zehnjährige Jubiläum unseres Technews-Portals zu feiern und den futurezone Award durchzuführen, leider hat uns dabei die Coronasituation einen Strich durch die Rechnung gemacht. Deshalb holen wir heuer den futurezone Award 2020 nach und können die Kategoriegewinnerinnen und -gewinner endlich auszeichnen", so futurezone-Chefredakteurin Claudia Zettel. Als „Start-up des Jahres“ wurde SkinScreener geehrt, das sich gleichzeitig auch den Publikumspreis sichern konnte.

Alle Preisträger des futurezone Award 2020 im Überblick:

Internet of Things - powered by A1: Neue Wege in der Abfallwirtschaft beschreiten Chocolatier Zotter und Saubermacher – ein in den Mülltonnen verbauter Sensor von Sloc meldet, wann ein Behälter entleert gehört und sorgt damit für bedarfsgerechte Abholungen.

Mobilität der Zukunft - powered by AIT: Die Ridesharing-App ummadum will Menschen dazu bringen, gemeinsam Wege im Auto zurückzulegen – pro zurückgelegtem Kilometer erhalten Fahrgemeinschaften, Fahrradfahrer und Fußgänger Einkaufspunkte für den regionalen Handel.

KMU Innovation des Jahres - powered by Drei: Der mobile atmosphärische Wassergenerator „Phantor“ der neoom group kann täglich bis zu 10.000 Liter Trinkwasser aus der Luft extrahieren.

Start-up des Jahres - powered by NEXT Incubator der Energie Steiermark: medaia hat mit SkinScreener eine auf Bilderkennungsalgorithmen und künstlicher Intelligenz basierende Anwendung entwickelt, die es ermöglicht, das Risiko von Hautkrebs rasch zu bestimmen.
Philipp Efferl (Medical Data Engineer medaia) durfte für SkinScreener den Award als „Start-up des Jahres“ und den Publikumspreis entgegennehmen.
KURIER/Philipp Hutter
Philipp Efferl (Medical Data Engineer medaia) durfte für SkinScreener den Award als „Start-up des Jahres“ und den Publikumspreis entgegennehmen.


App des Jahres - powered by ORF-TVThek: Die Stopp-Corona-App bietet freiwilliges, anonymes Aufzeichnen von Begegnungen per Bluetooth – ist man mit Corona infiziert, kann man so alle Menschen, mit denen man in Kontakt war, anonym informieren.

Game des Jahres - powered by Kurier: Im Detektiv-Spiel The Flower Collectors von Mipumi schlüpft man in die Rolle eines ehemaligen Polizisten, klärt gemeinsam mit einer Journalistin einen Mordfall auf und stößt auf ein Nest aus Korruption und politischen Machtspielen.

Smart-City-Projekt des Jahres - powered by schauTV: Der Infectious Disease Spreading Simulator – gemeinsam entwickelt von Samariterbund, AIT und PwC – kann das Ansteckungsrisiko in Gebäuden berechnen und wirksame Maßnahmen empfehlen.

Women in Tech - powered by Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort: Die Informatikerin Anita Graser engagiert sich in der Open-Source-Softwareentwicklung – ihre Projekte werden weltweit bei Datenanalysen und Visualisierungen für Forschungs- und Datenjournalismus-Projekte eingesetzt.

5G-Innovation des Jahres - powered by Huawei: AT&S hat mit Air Cavities Leiterplatten mit Lufteinschlüssen entwickelt, die Signalverluste bei 5G-Frequenzen im Mikrowellenbereich geringhalten. Künftige Einsatzgebiete könnten u.a. 5G-Basisstationen oder Radarsysteme sein.

Energie der Zukunft - powered by Google: Mit dem kompakten Solar-Modul von Sonnenkraftwerk kann man selbst am Balkon nachhaltige Energie erzeugen – bis zu 320 kWh pro Jahr, womit der Strombedarf eines Kühlschranks gedeckt werden kann.

Publikumspreis - powered by Erste Bank:SkinScreener

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