Kundenmagazine wachsen weiter
 

Kundenmagazine wachsen weiter

Die Bäume wachsen zwar auch in der Firmenpublizistik nicht in den Himmel, im Gegensatz zum Kaufpressemarkt zeigt der CP-Markt aber ein deutliches Wachstum.

Auf Basis der Hochrechnung eines Panels des Hamburger Mediaforschungsbüros von Bernd-Jürgen Martini werden dienstleistende Corporate Publishing-Verlage das Jahr 2001 im Durchschnitt mit zehn bis zwölf Prozent Umsatzrendite abschließen. Im Jahr 2000 bewegte sich die Zahl noch bei 23,3 Prozent. Verantwortlich für diese Entwicklung sind zum einen die allgemeine Wirtschaftslage, zum anderen Firmenfusionen, Änderungen bei Marketingstrategien oder einfache Sparaktionen bei Unternehmen, die Kundenmagazine immer noch nicht ausreichend als Marketing-Instrument mit klar definierter Zielsetzung und Wirkungskontrolle verstehen. Dazu kommt, dass auf der Anbieterseite immer mehr Hot-Shops auf den Markt drängten. Auf der Kostenseite schmälern die wachsende Anforderung an die CP-Dienstleister die Renditen. Kunden erwarten zunehmend Service mit und um die Kundenzeitschrift. Das bedeutet Hilfestellung beim Database-Marketing, Konzepte beim Customer Relation-Management und seiner Dialogorientierung gegen die ernsthafte Konkurrenz aus dem Bereich der Direktmarketer.



Trotzdem weist der "MediaFinder" im deutschsprachigen Raum 3.241 aktive Titel (plus 11,7 Prozent) mit einer Auflage von 455,6 Millionen ( plus neun Prozent) aus.

(spr)


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