KPNQuest wird wieder EUnet
 

KPNQuest wird wieder EUnet

Die Global Equity Partners Beteiligungs-Management AG und die Volksbank Investmentbank AG haben heute sämtliche Aktivitäten der KPNQwest Austria GmbH übernommen.

Das Überleben von KPNQwest Austria ist gesichert. Die Global Equity Partners Beteiligungs-Management AG und die Volksbank Investmentbank AG haben heute von Masseverwalter Dr. Christoph Stapf

sämtliche Aktivitäten des Providers sowie der KPNQwest Assets GmbH übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Investoren stellen dem Unternehmen durch ihre Finanzstärke ausreichend Liquidität und Kapitalausstattung zur Verfügung, um ein reibungsloses Fortführen des Unternehmens und der gesamten Leistungen für die Kunden zu garantieren. Auch ein Großteil der Mitarbeiter soll übernommen werden.




Der Name wird jedoch geändert. KPNQwest wird in Zukunft wieder unter seinem "Mutternamen" EUnet agieren (so hieß das Unternehmen vor der Übernahme durch KPNQwest). Mit den vorhandenen Mitarbeitern, ergänzt durch Geschäftsführer Herrn Herbert Herdlicka sowie zusätzlicher Verstärkungen im technischen und im Vertriebsbereich wollen die neuen Eigentürmer den alten "EUnet-Spirit" für Kunden und Mitarbeiter wieder aufleben lassen.


EUnet verfügt jetzt über 15.000 Kunden, was nach Angaben des Unternehmens einem Marktanteil in Österreich von 17 Prozent ausmacht. Datunter befinden sich 62 Firmen der Top-100- sowie 40 Prozent der Top-500-Unternehmen.



EUnet wurde 1991 als erster kommerzieller Internet Service Provider Österreichs gegründet. Nach der flächendeckenden Europaexpansion des Unternehmens wurde 1998 mit dem amerikanischen Telekomunternehmen Qwest Communications Inc. fusioniert und das Joint Venture von Qwest und KPN ins Leben gerufen. 1999 folgte der Börsegang von KPNQwest.

(dodo)

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