Kostenbremse für Gruner+Jahr
 

Kostenbremse für Gruner+Jahr

Weil der Gewinn auf 200 Millionen schrumpft, sollen jeweils bis zu 200 Stellen sowohl in Vermarktung als auch Redaktion abgebaut werden.

Der Hamburger Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr zieht die Zügel straff. Wie das Branchenblatt w&v mitteilt, plant der neue Vorstand Bernd Buchholz in der Vermarktung zwischen 100 bis 200 Stellen abzubauen. In ähnlicher Größenordnung droht dies ebenso den Redaktionen - dazu gehören auch die Flaggschiffe des Verlags wie "Stern", "Geo" und "Brigitte". In einer internen Mail hatte die Geschäftsführung verkündet, man sei "in der Pflicht, Strukturen, Prozesse und Kosten sorgfältig zu prüfen".

Offenbar erwartet der Verlag für das laufende Jahr einen Umsatzschwund von acht bis zehn Prozent. Der Gewinn (operating Profit) soll auf 200 Millionen Euro schrumpfen, 2008 lag er noch bei 225 Millionen.
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