Konrad äußert sich zu "Krone"-Konflikt
 

Konrad äußert sich zu "Krone"-Konflikt

Der Raiffeisen-Generalanwalt und "Kurier"-Aufsichtsratspräsident Christian Konrad hat sich für einen Rückzug von Hans Dichand und Erich Schumann aus ihren "Krone"-Funktionen ausgesprochen.

Der Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad hat sich für einen Rückzug der beiden "Streithähne" um die "Kronen Zeitung", WAZ-Manager Erich Schumann und "Krone"-Gründer Hans Dichand, ausgesprochen: "Beide Herren müssten einen Weg finden, miteinander umzugehen. Dann wäre der Konflikt von heute auf morgen gelöst", gab Konrad Dienstagabend in der "Zeit im Bild" Anleitungen zur Friedensstiftung. Auf die Frage, wie das am besten geschehen könnte, meinte der Generalanwalt des Mehrheitseigentümers des "Kurier", der mit der "Krone" über die Mediaprint verschwestert ist: "In dem sich beide vielleicht aus ihrer Funktion zurück ziehen."

Seit Monaten tobt ein Konflikt um Österreichs meistgelesene Tageszeitung. Ausgelöst wurde der Streit um die "Krone" durch die Entscheidung Dichands, seinen Sohn Christop zum Chefredakteur zu bestellen. Die beiden "Krone"-Hälftepartner WAZ und Dichand bekriegten sich zuletzt mit Klagen und Gegenklagen. Konrads Vorschlag begegnete Dichand nun mit Gesprächsbereitschaft: "Natürlich kann man über alles reden", sagte der "Krone"-Gründer gegenüber dem "Standard". Und schränkte jedoch gleich ein: Konrad "kann seine Meinung sagen, hat aber nichts zu sagen." Zurückhaltend gab sich der WAZ-Manager Schumann: "Derzeit ist ein Schiedsgerichtsverfahren anhängig. Ich kann daher nichts dazu sagen", erklärte er gegenüber der APA.

(jed)

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