Kommt ein "iTunes" für Print?
 

Kommt ein "iTunes" für Print?

US-Verlage planen Online-Shop für Magazine und Zeitschriften.

Nicht zuletzt Plattformen wie iTunes ist es zu verdanken, dass die Musikindustrie letztendlich doch Geld über den Vertriebsweg Internet verdient und dieses Feld nicht Sache von illegalen Tauschbörsen bliebt. Die Verlage - Inhaber von teuer produzierten Content - stehen freilich noch immer vor dem Problem, dass sie für ihre Ware im World Wide Web nur schwer Geld vom User verlangen können. Was bei der Musik geklappt hat, müsste doch für Printinhalte auch klappen - haben sich nun findige Verleger gedacht und wollen eine Art "iTunes für Magazine" starten. Wie der "New York Observer" berichtet soll das Angebot gedruckte aber auch digitale Ausgaben von Magazinen beinhalten. Das Konsortium, dass hinter der Plattform steht, besteht aus Time, Conde Nast, Hearst und Meredith. Es soll laut "Observer" auch Standards für das Betrachten von Zeitschrifteninhalten auf Lesegeräten für elektronische Bücher, Multimediahandys wie das iPhone und anderen Plattformen entwickeln.

(Quelle: APA)
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