KommAustria fällt Entscheidung im Streit ORF ...
 

KommAustria fällt Entscheidung im Streit ORF - ATV

ATV soll 2,15 Millionen Euro pro Jahr für die ORF-Sender zahlen, Inbetriebnahme bis Februar 2003 geplant.

Mit einem 32-seitigen Bescheid schlichtet die Medienbehörde KommAustria – vorerst einmal – den Streit zwischen ORF und ATV über die Höhe der Mietkosten für die ORF-Sendeanlagen, die der Privatsender für die Inbetriebnahme des terrestrischen Sendebetriebs benötigt.

2,15 Millionen Euro soll ATV jährlich für die Miete der ORF-Sender bezahlen. Der Zeitpunkt der Inbetriebnahme – ebenfalls ein Streitpunkt zwischen ORF und ATV – soll zwischen 1. Februar und 28. Februar 2003 liegen.

"Die Entscheidung der KommAustria orientiert sich an einer auf Geschäftsführungsebene zwischen ATV und ORF bereits getroffenen Einigung, die auf Grund der fehlenden Zustimmung des ATV-Aufsichtsrats nicht wirksam geworden war", heißt es seitens der KommAustria.

ATV-Chef Tillmann Fuchs wollte gegenüber horizont.at heute noch keine Stellungnahme zum Bescheid abgeben. Bis morgen, so Fuchs, werde man ihn genau analysieren, dann sollen die weiteren Schritte bekannt gegeben werden.

(sl)

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