KommAustria-Bescheid zu analogem Hörfunk
 

KommAustria-Bescheid zu analogem Hörfunk

AdobeStock

Sendernetzbetreiber ORS muss demnach ORF-Radios und Privatsender nachvollziehbar und transparent gleich behandeln.

Per Bescheid hat die Medienbehörde KommAustria novellierte Regeln und Auflagen für die Regulierung des Vorleistungsmarktes "Übertragung Analoger Hörfunk“ veröffentlicht. Demnach muss der Sendernetzbetreiber ORS die ORF-Radios und die privaten Hörfunkveranstalter, letztere auch untereinander, nachvollziehbar und transparent gleich behandeln. Das gab die KommAustria in einer Aussendung bekannt. Damit wird nunmehr auch der ORF in die Gleichbehandlungsverpflichtung einbezogen.

Die KommAustria überarbeitete das Marktanalyseverfahren, nachdem die EU-Kommission im Jänner beanstandet hatte, dass die mit den ORF-Radios vereinbarten Konditionen nicht für die vergleichende Beurteilung der Preisgestaltung der marktbeherrschenden ORS berücksichtigt worden waren. Die EU-Kommission begrüßte die Neuregelung. Der Bescheid ist auf der Website der RTR-GmbH veröffentlicht: www.rtr.at/de/m/KOA630018015

stats