KMU riskieren viel
 

KMU riskieren viel

Fast 40 Prozent der KMU gehen bei Software aus dem Netz sorglos um.

Wie eine in acht europäischen Ländern durchgeführte Studie der Ashdown Group belegt, gehen fast 40 Prozent der klein- und mittelständischen Unternehmen bei Software aus dem Internet hohe wirtschaftliche Risiken ein. Dies meist aus Unwissenheit, denn: Mehr als ein Drittel der 2035 befragten Personen in Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten waren sich nicht darüber im Klaren, dass der Download von Software aus dem WWW illegal sein kann. "Immer mehr Leute kaufen oder laden Software für geschäftliche Zwecke aus dem Internet. Wir begrüßen und befürworten diese Entwicklung. Doch während sich die Verantwortlichen in Unternehmen zumeist über legale Vorgehensweisen im Klaren sind, sind dies ihre Angestellten oftmals nicht", erklärt Georg Herrnleben, Regional Manager der Business Software Alliance. Die rechtlichen und finanziellen Konsequenzen für den sorglosen Umgang beim Download illegaler Software trägt aber der Unternehmer und nicht der Mitarbeiter. "Anweisungen an Angestellte, was sie diesbezüglich dürfen oder zu unterlassen haben, erscheinen manchen Arbeitgeber unangenehm oder überflüssig", berichtet Herrnleben aus der Praxis. Mit einer Ergänzung im Arbeitsvertrag lasse sich die Nutzung illegaler Software und somit das Risiko für das Unternehmen beträchtlich einschränken.

(rs)

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