"Kleine Zeitung": Relaunch der Rubrikenmärkte
 

"Kleine Zeitung": Relaunch der Rubrikenmärkte

Die Rubriken "Immobilien", "Karriere" und "Auto" zeigen sich im neuen Look.

Die Rubrikenmärkte "Immobilien", "Karriere" und "Auto" der "Kleinen Zeitung" wurden einem Relaunch unterzogen und erhalten Shoppingcenter-Charakter. „Unser Ziel war es Print zu stärken und gleichzeitig crossmedial zu arbeiten“, erklärt Franz Egger, Anzeigenleiter Rubrikenmärkte. Die neu gestalteten Rubrikenmärkte sollen dem Leser Orientierung bieten und zum Schmökern anregen.

Die drei Rubriken erbringen, laut Egger, einen Umsatzanteil von rund 30 Prozent für die "Kleine". Während sich einige Zeitungen aus dem Rubrikengeschäft zurückzogen, startete die Kleine Zeitung bereits Ende 2009 einen umfangreichen Prozess aus dem schließlich die besten Ideen diskutiert, geclustert und als Briefing für die Berliner Medienagentur KircherBurghardt aufbereitet wurden. 

Lukas Kircher, Gründer der Agentur, zeichnete für die Umsetzung verantwortlich. Der ehemalige Art Director der Presse und Designer des im April 2010 gelaunchten hybriden Stadtmagazins G7 aus dem Hause Styria, gestaltete den neuen Auftritt: „Redaktionelle Infos wurden von den Kleinanzeigen räumlich getrennt. Wir sind sehr von dem Zusammenspiel von gut lesbaren Anzeigen mit nützlichen Ratgebern und unterhaltsamen Geschichten überzeugt“, so der geborene Klagenfurter.

Die wichtigsten Elemente der neuen Rubrikenmärkte: runde Icons, die auf relevante Elemente hinweisen, eine Idee, die aus der Hotellerie entlehnt wurde, außerdem gibt es Preisanzeichnungen in hellem Gelb, die diese relevante Information hervorstreichen, und die Anzeigen enthalten Onlinecodes, die eine crossmediale Nutzung unterstützen und den Leser auf die Page willhaben.at (die zu 40 Prozent im Eigentum der Anzeigen & Marketing Kleine Zeitung GmbH & Co KG, Graz steht, 10 Prozent gehören der Presse, 50 Prozent der norwegischen SFI Holding AS) weiterführen.

„Aktuell arbeiten wir an einer Überarbeitung des Jobportals – die Umsetzung ist geplant für die erste Jahreshälfte. Angedacht, aber noch völliges Neuland, ist eine Umsetzung der Rubriken für Mobile Devices“, blickt Egger in die Zukunft.
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