Kirch droht Ungemach von Springer-Seite
 

Kirch droht Ungemach von Springer-Seite

Axel-Springer-Verlag will gegen den Kirch-Konzern klagen, wenn dieser sein ProSiebenSat.1-Anteile nicht zurücknimmt.

Der Axel-Springer-Verlag will gegen den Kirch-Konzern ein Klage einbringen, wenn dieser seiner Kaufverpflichtung für die Springer-Beteiligung an der ProSiebenSat.1 Media AG nicht nachkomme. Der Kirch-Konzern ist über eine Put-Option verpflichtet, die Anteile der Axel Springer Verlags AG innerhalb einer bestimmten Frist zurückzunehmen, falls dies das Hamburger/Berliner Verlagshaus will. Kirch weigert sich bisher gegen eine Rücknahme dieser Anteile.



Hintergrund dies Streites sind Spekulationen des Springer Verlages, dass Kirchs 40-Prozent-Anteil an dem Verlag im Konkursfall an die Deutsche Bank falle, wo die Springer-Anteile als Sicherheit für einen 615 Millionen Euro-Kredit hinterlegt seinen, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Zudem erwäge Springer laut "Spiegel" einen Insolvenzantrag gegen Kirch zu stellen, falls die Kirch-Gruppe bis Ende April nicht 767 Millionen Euro für Springers Anteil an der ProSiebenSat.1 Media AG zahle.

(as)


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