KI-Kamerasystem: Neue Plattform für Sportberi...
 
KI-Kamerasystem

Neue Plattform für Sportberichterstattung im Behindertensport

Pawel Gruszkiewicz
V.l.n.r.: Emil Diaconu (Social City Wien), Hans-Peter Trost (ORF Sport), Roland Weißmann (ORF), Alexander Bernart (AUVA-Generaldirektor), Matthias Bogner (Generalsekretär des Behindertensportverbandes), Markus Wölbitsch (Stadtrat), Margarete Schramböck (Bundesministerin), Matthias Wastian (Rollstuhl-Basketballer), Veronika Dragon-Berger (ORF Sport+), Richard Vrzal (Socia City Wien)
V.l.n.r.: Emil Diaconu (Social City Wien), Hans-Peter Trost (ORF Sport), Roland Weißmann (ORF), Alexander Bernart (AUVA-Generaldirektor), Matthias Bogner (Generalsekretär des Behindertensportverbandes), Markus Wölbitsch (Stadtrat), Margarete Schramböck (Bundesministerin), Matthias Wastian (Rollstuhl-Basketballer), Veronika Dragon-Berger (ORF Sport+), Richard Vrzal (Socia City Wien)

Durch ein neuartiges KI-Kamerasystem soll dem Behindertensport künftig zu mehr Breitenwirksamkeit verholfen werden.

Nicht weniger als "revolutionieren" soll eine neue Medienplattform die Berichterstattung im Behindertensport. Die Social City Wien präsentierte das Projekt gemeinsam mit Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung, Stadtrat Markus Wölbitsch, ORF-Sportchef Hans-Peter Trost, Sport Plus-Chefin Veronika Dragon-Berger, ORF-Chefproducer Roland Weißmann, AUVA-Generaldirektor Alexander Bernart, Generalsekretär des Behindertensportverbandes Matthias Bogner und Rollstuhl-Basketballer Matthias Wastian.


Durch ein neuartiges KI-Kamerasystem, das ohne menschliches Eingreifen den Spielfluss identifizieren, Highlights verfolgen und Wiederholungen erstellen kann, soll dem Behindertensport künftig zu mehr Breitenwirksamkeit verholfen werden.

Mediale Debatte auf Behindertensport richten

"Die Teilhabe und Inklusion durch Digitalisierung ist für mich als Digitalisierungsministerin ein ganz zentraler Punkt. Die neue inklusive digitale Medienplattform ist ein großartiges Vorzeigeprojekt, das die Teilhabe am Sport ermöglicht und den Behindertensport ganz stark in die mediale Aufmerksamkeit rückt. Unsere Paralympics-Sportlerinnen und -Sportler leisten Unvorstellbares. Die Digitalisierung hat die Kraft, nicht nur das Leben eines einzelnen Menschen, sondern unser aller Leben nachhaltig zum Besseren zu verbessern", so Schramböck über die neue digitale Plattform.

"Würde es so eine digitale und innovative Lösung nicht geben, würde bei Spielen im Behindertensport keine flächendeckende Übertragung stattfinden. Der Vorteil ist, diesen Bereich und die Leistungen sichtbar zu machen. Wir wollen Menschen mit Behinderung zu mehr Sichtbarkeit verhelfen und dabei Digitalisierungsmöglichkeiten nutzen, um in verschiedene Formate vorzudringen. Das Ziel ist, sukzessive Behindertensport in die breite Masse zu bekommen", fasst Richard Vrzal, Geschäftsführer der Social City Wien, die Idee hinter dem Vorhaben zusammen.

Die Produktionseinheit wird den Behindertensport und die Wettbewerbe und Ligen professionell aufzeichnen, aufbereiten und übertragen. Dadurch sollen Sportveranstaltungen aus dem Bereich Behindertensport in unterschiedlichen digitalen Formaten ermöglicht werden.

Vielfältige Wiedergabemöglichkeiten

Der produzierte Content steht unterschiedlichen Wiedergabemöglichkeiten mit dem Ziel einer möglichst breiten Streuung offen. Hierbei soll eine Content-/ Videoplattform für den Behindertensport in Österreich entstehen, wodurch den unterschiedlichsten Medien ein Zugang zu digitalem Content ermöglicht wird. Diese Plattform wird möglichst einfach gestaltet, damit die Medien in einem "Copy & Paste"-Verfahren mit geringstem Ressourcenaufwand diese Inhalte implementieren können.

"Für uns als ORF ist es wichtig, dass wir die gesamte Gesellschaft mitnehmen. Das heißt, dass wir nicht nur in Premiumsport investieren - den brauchen wir natürlich auch als Anker - sondern uns wirklich bemühen, von Parasport und Special Olympics bis zum angesprochenen Magazin eine Teilhabe und Zugang für alle zu ermöglichen. Wir sind da immer dahinter und überlegen uns auch, wie wir linear und in Zukunft auf der digitalen Plattform etwas tun können", so ORF-Sportchef Hans-Peter Trost.

In Zukunft soll die Ausstrahlung mithilfe des ORF-Players noch einfacher funktionieren, wie ORF-Chefproducer und Projektleiter für das ORF-Player-Projekt Roland Weißmann sagt: "Wir arbeiten an der digitalen Plattform des ORF-Programms. Dann haben wir hoffentlich - wenn wir gewisse Änderungen im Gesetz bekommen - die Möglichkeit, genau solche Sportarten viel länger abrufbar zu machen und einen eigenen Community-Aufbau betreiben zu können. Mit dem ORF-Player haben wir ganz neue Möglichkeiten und würden die gerne einbringen."

Ein mobiles Kamerasystem und ein mobiles Team ermöglichen, dass alle Sportaktivitäten und Wettbewerbe des ÖBSV österreichweit medial erfasst werden können. Zusätzlich soll ein/e Redakteur/in Textcontent ähnlich wie bei einer Nachrichtenagentur produzieren. Dadurch können sowohl Video- als auch Textcontent den Printmedien und deren Internetformaten zugeliefert werden.

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