KEK sagt nein zu Springer-ProSiebenSat.1
 

KEK sagt nein zu Springer-ProSiebenSat.1

Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) untersagt die Übernahme der ProSiebenSat.1 Media AG durch die Axel Springer AG.

Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) lehnt die Übernahme der ProSiebenSat.1 Media AG durch die Axel Springer AG ab. In ihrer Sitzung am 10. Jänner 2006 kommt die KEK zu dem Schluss, dass die Voraussetzungen für eine Bestätigung der medienrechtlichen Unbedenklichkeit nicht vorliegen. Die Landesmedienanstalten in Deutschland, die letztendlich darüber entscheiden, ob eine Übernahme aus Sicht der Medienkonzentration unbedenklich ist oder nicht, sind an die Entscheidung der KEK gebunden. Allerdings kann die Konferenz der Direktoren der Landesmedienanstalten (KDLM) auf Antrag einer der

Landesmedienanstalten sowie mit drei Viertel Mehrheit auch einen anderen Spruch fällen, wie von der KEK vorgegeben.



In dem parallel laufenden Verfahren vor dem Deutschen Bundeskartellamt soll am 20. Jänner über die Übernahme von ProSiebenSat.1 durch Axel Springer entschieden werden.

(as)

stats