Kein Zug aufs Tor
 

Kein Zug aufs Tor

Entscheidung über Fußball-TV-Rechte aufgeschoben.

Die Vergabe der TV-Rechte an der österreichischen Fußball-Bundesliga ab der kommenden Saison lässt weiter auf sich warten. Im Rahmen einer Vereins-Präsidentenkonferenz in Wien, die gestern, Montag, 15. März, stattfand, wurden laut APA die bisherigen Angebote präsentiert, es kam allerdings noch zu keiner Entscheidung. Ziel sei es nun, bis Ende April zu einem Ergebnis zu kommen.

Wie der „Kurier“ in seiner heutigen Ausgabe vom Dienstag, 16. März, berichtet, soll Servus TV in der Pole-Position für die Übertragungsrechte sein. Der Red-Bull-Sender habe laut Sportressort-Chef Rainer Fleckl 15 Millionen Euro pro Jahr für alle Verwertungsrechte geboten (Pay- und Free-TV sowie Online).

Servus TV will denn auch laut „Kurier“ den Spielplan modifizieren: Freitag Liga 2, Samstag vier Spiele der Bundesliga (drei um 16 Uhr, eines um 18 Uhr) und Sonntag wie bisher das Top-Spiel. Atout von Servus TV soll eine Samstag-Abend-Sendung sein, die im Anschluss an das 18-Uhr-Spiel auf Servus TV laufen soll. Der ORF soll in dieser Konstruktion - wie bisher - den Sonntag übernehmen, der Pay-TV-Sender Sky könnte die 16-Uhr-Spiele an Samstagen exklusiv und den Rest parallel zeigen.

Der ORF und Sky hätten laut "Kurier" freilich eigene Offerte abgegeben, die in Summe aber nicht an die 15 Millionen von Red Bull heranreichten. Auch die Agentur Kentaro wolle nur rund zwölf Millionen an reiner Lizenzgebühr jährlich bezahlen.
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