Kein Aprilscherz: Rechtsstreit um einen Schok...
 

Kein Aprilscherz: Rechtsstreit um einen Schoko-Osterhasen

Lindt & Sprüngli wirft dem östereichischen Schokoladehohlfigurenproduzenten Hauswirth Produktklau beim Goldhasen mit der roten Masche vor.

Der alteingesessene Süsswarenhersteller Hauswirth aus Kittsee liegt mit dem international agierenden Schweizer Schokolade Produzenten Lindt & Sprüngli im Clinch. Konkret geht es dabei um den "Prachthasen" mit roter Masche, der seit dem Jahr 1973 von den Hauswirth's erzeugt wird und den nun Lindt für sich gepachtet haben will. Derzeit gibt es eine einstweilige Verfügung des Landesgerichts Wien, die von Lindt erwirkt wurde, gegen die das österreichische Familienunternehmen vorgehen will. "Die Schweizer haben sich den Namen im Jahr 2000 schützen lassen, was wir leider verabsäumt haben, dennoch wollen wir die derzeitige Entscheidung nicht kampflos akzeptieren.", erklärt Roman Hauswirth. Marketingleiter Martin Renz von Lindt meint auf Horizont-Anfrage, die Fakten sprächen für sich. Eine Entscheidung wird in den kommenden zwei Wochen erwartet und dann wird sich aufklären ob der Lindt-Hase ein Österreicher bleiben darf.

(gw)


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