Kein Alfred-Worm-Preis 2012
 

Kein Alfred-Worm-Preis 2012

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Verlagsgruppe News verzichtet heuer auf den Award und überlegt neuen Vergaberhythmus.

Nach eingehender Beratung mit Repräsentanten der Branche hat sich die Verlagsgruppe News entschlossen, den Alfred-Worm-Preis für investigativen Journalismus 2012 nicht zu vergeben. Der Grund liege in der Erfahrung der vergangenen vier Jahre: Die geringe Zahl der eingereichten Arbeiten, die innerhalb der festgelegten zwölf Monaten entstanden sind, mache die Arbeit der Jury schwierig. "Da viele der investigativen Leistungen über mehrere Monate und auch Jahre recherchiert und aufgearbeitet werden, ist eine abschließende Beurteilung oft unmöglich. Die Überlegungen gehen daher dahin, den Alfred-Worm-Preis in einem anderen - möglicherweise zweijährlichen - Rhythmus zu vergeben", heisst es aus der Verlagsgruppe News.

Axel Bogocz, Herausgeber und Vorsitzender der Geschäftsführung erklärt: "Ich bin stolz, dass einige der führenden investigativen Journalistinnen und Journalisten wie Kurt Kuch für News, Ashwien Sankholkar für Format, Michael Nikbakhsh und Ulla Schmid für profil in der Verlagsgruppe arbeiten. Mehr denn je sind sie - wie Alfred Worm - Vorbilder für andere Kolleginnen und Kollegen beim Aufdecken von Skandalen, Korruption und moralisch verwerflichen Machenschaften. Diese Leistungen werden wir in unserem Haus weiter fordern und fördern. Wir sind der Meinung, dass eine Komprimierung auf weniger Vergaben der Qualität der Einreichungen und dem Wert des Preises zuträglich sein wird."
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