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Katholische Verlagsgruppe Weltbild baut 140 Stellen ab

Gewerkschaft befürchtet noch mehr Job-Verluste

Die von der katholischen Kirche in Deutschland getragene Verlagsgruppe Weltbild hat erstmals konkrete Angaben zu einem geplanten Personalabbau gemacht. Wie das Augsburger Unternehmen am Montag mitteilte, wird der Weltbild-Kundendienst an externe Dienstleister ausgelagert. Davon sind bei Weltbild 140 Mitarbeiter betroffen. Die Gewerkschaft befürchtet, dass insgesamt mehrere hundert Jobs bei dem wirtschaftlich angeschlagenen Kirchenkonzern wegfallen.

Rote Zahlen bis Ende 2014


Das Unternehmen hat angekündigt, dass es voraussichtlich bis Ende 2014 rote Zahlen schreiben wird. Wegen Erotik- und Esoterikangeboten bei Weltbild will sich die Kirche von dem Unternehmen trennen, das nach den letzten verfügbaren Zahlen rund 6.800 Mitarbeiter hat, davon etwa 2.300 am Augsburger Stammsitz.

(APA/dpa)
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