Karrierenetzwerk: 'Wollen den Diskurs zu New ...
 
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'Wollen den Diskurs zu New Work vorantreiben'

Xing Österreich
Der Fokus von Kristina Knezevic, Xing Country Managerin Österreich, liegt darauf, neue Wege im ­Recruiting voranzutreiben.
Der Fokus von Kristina Knezevic, Xing Country Managerin Österreich, liegt darauf, neue Wege im ­Recruiting voranzutreiben.

Die Geschäfte der Hamburger ­Unternehmensgruppe New Work SE (vormals Xing SE) laufen gut.

Der Umsatz stieg 2019 gegenüber dem Jahr davor um 16 Prozent auf 269,5 Millionen Euro (2018: 231,5 Millionen). Das operative Ergebnis (EBITDA) erhöhte sich um 14 Prozent auf 85,6 Millionen Euro. Im Unternehmen arbeiten am Standort Wien, dem größten außerhalb Deutschlands, derzeit 280 Mitarbeiter bei den Marken Xing, Xing ­E-Recruiting, kununu, Prescreen und ­Honeypot. "Der Schwerpunkt unserer Arbeit in Österreich liegt darauf, den Diskurs zu New Work und den Veränderungen am Arbeitsmarkt in Österreich voranzutreiben. Generell sind wir mit unseren Marken und Produkten hervorragend positioniert und profitieren vom Megatrend ‚­Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt‘ und der wachsenden Digitalisierung", erklärt Kristina ­Knezevic, Country Managerin Österreich.

Aber: Gemäß einer Erhebung im Auftrag der RTR aus dem ­vergangenen Jahr wird Mitbewerber LinkedIn von acht Prozent der Social-Media-User genutzt, Xing kommt auf 5,1 Prozent. Knezevic dazu: "Wir sind auch in ­Österreich die Nummer eins und liegen vor LinkedIn". In Österreich habe man aktuell über 1,4 Millionen Mitglieder und gegenüber 2018 die Mitgliederzahl um 14 Prozent gesteigert. "Wir müssen am österreichischen Markt die Wahrnehmung und Sichtbarkeit von Xing und Xing ­E-Recruiting stärken und als Marke im Bewusstsein – aber auch im Herzen – der Menschen verankern".

Hierzu habe man Ende 2019 „ein größeres Paket an neuen Features“ eingeführt, im Februar 2020 wurden die Marketingaktivitäten mit einer Digital-Out-of-Home Xing-Brand-Kampagne in Wien, Graz und Linz flankiert. "Darüber hinaus bauen wir derzeit sehr stark unsere strategischen Kooperationen und Partnerschaften im B2C- und B2B-Bereich aus. Und wir arbeiten intensiv an unserer ersten B2B-Brand-Kampagne für Xing E-Recruiting", so Knezevic.

Wachstumsmotor B2B


"Wir investieren stark in die Marke, in die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern, speziell im Sales-Bereich, und in den Standort. Ende 2020 werden wir in unser neues Büro – das Haus am Schottentor – ziehen, wo uns rund 5.500 Quadratmeter zur Verfügung stehen". Wachstumsmotor sei das B2B-Geschäft mit Xing E-Recruiting. "Trotz der Prognose rückläufiger Konjunkturzahlen ist am Arbeitsmarkt viel los, es gilt viele Positionen zu besetzen". Der Bereich Human Resources verändere sich rasant, das verlange nach neuen ­Business Solutions, wie man sie mit Xing E-Recruiting anbiete. "Der umsatz- wie wachstumsstarke Geschäftsbereich Xing E-Recruiting, das 2016 in Österreich gegründet wurde, konnte im Jahr 2019 sowohl den Umsatz im zweistelligen Prozentbereich steigern als auch die Zahl der Kunden stark ausbauen, ebenso im zweistelligen Prozentbereich. Das Wachstum in den Vorjahren war ähnlich", so die Country Managerin mit Verweis auf die konzerninterne strategische Bedeutung des Standortes.

Wien hat internationale Bedeutung


Neben den österreichischen Agenden ist in Wien der gesamte Neukundenvertrieb (New Business Sales) der ­D-A-CH-Region für den ­Xing-­­E-Recruiting-Bereich angesiedelt. Der Standort hat damit internationale Bedeutung für das börsennotierte Unternehmen mit Standorten in Hamburg, München, Wien und Porto, an dem Burda Digital mit 54,84 Prozent die Aktienmehrheit hält. "New Work ist bereits Realität, das heißt, dass auch New Recruiting rasch umgesetzt werden muss. In ­Österreich sehen wir das größte ­Potenzial bei ganzheitlichen Recruiting-Lösungen, von Employer Branding bis Active Sourcing – hier gibt es den größten Optimierungs- und Handlungsbedarf bei den Unternehmen", so Knezevic. Und auch Xing Premium werde weiterentwickelt: Neben mehr ­Analysemöglichkeiten zur Optimierung des eigenen Profils und der eigenen Stärken erhalten die Mitglieder einen kostenlosen Zugang beispielsweise zu E-Learning-Angeboten.

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