Journalistenbarometer 2019: zwischen Zeitdruc...
 

Journalistenbarometer 2019: zwischen Zeitdruck und Informationsflut

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Die Mehrheit der österreichischen Journalisten würde ihren Beruf erneut ergreifen, so die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung von Marketagent und Ecker & Partner. Dennoch steht die Branche vor großen Herausforderungen.

Eine ausführliche Analyse lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 44/2019, die am 31. Oktober erscheint. Noch kein Abo? Hier klicken.

Die Herausforderungen, vor denen Journalisten tagtäglich stehen, sind nicht wenige: Zeitdruck, Fake News, Informationsflut sind nur einige Stichwörter, die in diesem Zusammenhang in einer Umfrage des Marktforschungsinstitutes Marketagent in Kooperation mit der PR-Agentur Ecker & Partner genannt wurden. Dennoch würden 87 Prozent der österreichischen Journalisten laut dem Journalistenbarometer 2019 ihren Beruf wieder ergreifen. Befragt wurden insgesamt 511 Journalisten aus dem D-A-CH-Raum. 

Zufrieden zeigten sich die Journalisten hierzulande mit der Art ihrer Tätigkeit (87 Prozent), der inhaltlichen Vielfalt des Jobs (83 Prozent) und dem Arbeitsklima in den Redaktionen (71 Prozent). Dennoch sehen 59 Prozent der Befragten die Erfüllung der Kontrollfunktion der Medien als vierte Gewalt im Staat als derzeit schwierig an. Dazu komme die Konkurrenz durch die Sozialen Medien, Fake News und Message Control. Nahezu jeder dritte Journalist gibt an, Probleme beim Erkennen solcher Fake News zu haben. "Journalisten bewegen sich in einem extremen Spannungsfeld", so Axel Zuschmann, Geschäftsführer von Ecker & Partner. "Sie müssen in kürzester Zeit aus vielen Informationen das Wichtigste herausfiltern, auf Echtheit prüfen, neue – im Idealfall exklusive – Fakten recherchieren und in der Regel für diverse Kanäle aufbereiten. Das wird zunehmend schwieriger."

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