Je mehr Nutzer desto weniger Umsatz
 

Je mehr Nutzer desto weniger Umsatz

Die Marktforscher von GfK kommen in der Studie "Webgauge" zum Schluß, dass trotz steigender Zahl von Online-Shoppern die erzielten Umsätze zurückgehen.

Die Zahl der Online-Shopper in Europa ist im Vergleich zum Frühjahr 2001 weiterhin gestiegen. Dies ist eines der Ergebnisse, die das Marktforschungsunternehmen GfK regelmässig in der Studie "Webgauge" veröffentlicht. So haben zwischen Mai und Oktober 2001 rund 52 Millionen User in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Spanien und den Niederlanden im Internet eingekauft. Laut GfK waren es im Halbjahr davor erst 41 Millionen.



Großbritannien weist neben Deutschland die meisten E-Consumer auf. Der Unterschied zwischen beiden Ländern sind die Umsatzvolumina. In Großbritannien stieg das Umsatzvolumen 2001 um fast 30 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro (37,15 Milliarden Euro). In Deutschland sanken die Umsätze um über 33 Prozent auf weniger als eine Milliarde Euro (13,76 Milliarden Schilling). Die Marktforscher stellte auch einen Rückgang in Belgien und den Niederlanden fest, während in Spanien und Frankreich die erzielten Marktvolumina auf niedrigem Niveau stiegen.



(tl)

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