JCDecaux bricht Verkaufsverhandlungen ab
 

JCDecaux bricht Verkaufsverhandlungen ab

Seit August verhandeln Rupert Murdoch und JCDecaux über die russische Außenwerbesparte der News Corp.

Die französische Außenwerbegruppe JCDecaux hat die Verhandlungen mit News Corp.-Eigentümer Rupert Murdoch fallen gelassen, berichtet die "Financial Times". Es ging um die russische Außenwerbesparte des Australischen Medientycoons NewsOutdoor, über deren Übernahme seit August diesen Jahres in exklusiven Gesprächen diskutiert wurde. Vor kurzem noch hieß es, JCDecaux würde an seinen Plänen, NewsOutdoor zu übernehmen, trotz der Finanzkrise festhalten. Geplant war ein Aktientausch, der den Außenwerbekonzern aber mit einem Schlag zum größten seiner Art werden hätte lassen können. Doch damit ist jetzt Schluss. "Beide Unternehmen sind zu dem Schluss gekommen, dass es unter den gegebenen ökonomischen und den Kapitalmarkt-Bedingungen zu schwierig ist, eine strategische Partnerschaft in diesem Ausmaß abzuschließen", erklärt JCDecaux in einem Statement gegenüber der "FT". Eine bis 1,5 Milliarden US-Dollar hätte der Deal betragen. Jetzt muss sich Murdoch um eine andere Exitstrategie aus dem russischen Markt bemühen - der ihm Medienberichten zufolge politisch denn doch zu unsicher zu sein scheint. Denn schließlich braucht er Geldmittel, um sein Pay-TV-Geschäft auf dem Westeuropäischen Markt auf die Füße zu bringen.
stats