Japaner stürzen sich auf UMTS-Handies
 

Japaner stürzen sich auf UMTS-Handies

Seit heute ist das erste kommerzielle Mobilfunk-Netz der dritten Generation (3G-Netz) rund ums Zentrum von Tokio in Betrieb. Bis Ende März 2002 will der Exmonopolist NTT DoCoMo 150.000 UMTS-Handies absetzen.

730 UMTS-Handies gingen innerhalb eines einzigen Vormittages über die Tokioter Ladentische. Der Grund: Heute startete der einstige japanische Telekom-Monopolist NTT DoCoMo das erste kommerzielle 3G-Netz der Welt. Den "Freedom of Mobile Mulit-Media Acess" (FOMA) – so nennt das Unternehmen sein UMTS-Netz – können die User in einem Umkreis von etwa 30 Kilometer rund ums Zentrum der japanischen Metropole in Anspruch nehmen. Mit dem im Umlauf befindlichen Geräten können die Nutzer im Internet surfen, E-Mails empfangen und bewegte Bilder des Gesprächspartners sehen. Bis zum MÄrz 2002 will NTT DoCoMo etwa 150.000 UMTS-Handies unter die Leute bringen. Ende März 2004 sollen sechs Millionen Kunden den Mobilfunk der dritten Generation abonniert haben.

(rs)

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