IT-Nachholbedarf bei Energieversorgern
 

IT-Nachholbedarf bei Energieversorgern

Die österreichischen Energieversorgungsunternehmen hätten noch große Hürden auf dem Weg zum Bestehen auf dem liberalisierten Markt zu meistern, so die Ergebnisse einer aktuellen Studie zum Energiemarkt.

Die Liberalisierung des europäischen Energiemarktes bewirkt bedeutende Veränderungen für die Energieversorgungsunternehmen (EVU) vor allem in den Bereichen Marketing und PR (73,9 Prozent), Kundenakquisition (52,2 Prozent), Anpassung der Geschäftsprozesse (39,1 Prozent) sowie in der Pflege und Adaptierung diverser Stammdaten (39,1 Prozent). Dies ergab eine von Twenty Four Seven eConsulting & eSolution in Auftrag gegebene Studie "Readiness for Liberalization" der Abteilung für Wirtschaftsinformatik an der WU Wien und legend.at Consulting AG, bei der EVU in Österreich, Deutschland und der Schweiz über die Auswirkungen der Liberalisierung befragt wurden.


Wie legend.at Geschäftsführer Dr. Harald Mahrer betont, hätten die österreichischen EVU noch große Hürden auf dem Weg zum erfolgreichen Bestehen auf dem liberalisierten Markt zu meistern. Die Gründe dafür, so die Studie, lägen vor allem bei der bisher mangelnden Marktorientierung der EVU und den nicht adäquaten IT-Systemen der Unternehmen. Der gerade begonnene Umstrukturierungsprozess der heimischen EVU habe gerade erst begonnen und werde noch einige Jahre dauern, ergänzt Twenty Four Seven Geschäftsführer Andreas Jahn.

(er)

stats