ISPA fordert Breitband-Offensive
 

ISPA fordert Breitband-Offensive

ISPA-Präsident Johannes Schwertner fordert von der neuen Regierung die nachhaltige Internet-Entwicklung Österreichs auf.

Die Breitband-Internet-Infrastruktur wird eine der wichtigsten Wirtschaftsstandortfaktoren der Zukunft sein, erklärt ISPA-Präsident Johannes Schwertner, im Rahmen der Präsentation eines Forderungskatalogs der Internet Service Providers Austria an die neue Regierung. In diesem Papier fordert die ISPA einerseits Fördermaßnahmen sowohl für die private als auch für die kommerzielle Nutzung von Breitband-Internet und andererseits regulatorische und administrative Maßnahmen zur Unterstützung von Funkanbindungen und zur Verstärkung von eGovernment.



Die ISPA verlangt weiters eine Reduktion der Mehrwertsteuer auf zehn Prozent für die Kosten von Breitband-Internet, die nur den Endkunden zugute kommt und nachfragestimulierende wirken soll und darüber hinaus Direktfördermodelle für spezifische Nutzergruppen. Für die kommerzielle Nutzung von Breitband-Internet sollen analog dem Forschungs- und Förderungsfreibetrag erweiterte steuerliche Absetzmöglichkeiten eingeführt werden, erklärte Schwertner. Parallel dazu fordert die ISPA die Regierung auf, die Vorgaben von eEurope2005 zügig umzusetzen. Hierbei soll sie ihre eGovernment-Bemühung transparent gestalten und alle Maßnahmen innerhalb eines Masterplans koordinieren.



(tl)

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