IP Deutschland muss brutto deutlich Federn la...
 

IP Deutschland muss brutto deutlich Federn lassen

Die Nielsen-Zahlen für Jänner 09 bestätigen die Gerüchte: Der Brutto-Werbeumsatz der Sender RTL Mediengruppe geht um satte 16,6 Prozent zurück.

Die RTL Mediengruppe, die von IP Deutschland vermarktet wird, muss 16,6 Prozent Einbussen im Brutto-Werbeumsatz machen. Insgesamt verliert der TV-Werbemarkt brutto im Vorjahresvergleich 4,5 Prozent und landet im Jänner bei rund 511 Millionen Euro. Allein das Flaggschiff RTL verbucht brutto ein Minus von 16,3 Peozent. Vox muss gar ein Fünftel des Umsatzes lassen, Super RTL minus 6,8 Prozent und N-TV minus 2,8 Prozent.







Der schärfste Konkurrent, die von SevenOneMedia vermarkteten Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe in München, legen dagegen insgesamt leicht um 2,7 Prozent zu. Sie startenjedoch von einem ohne hin geringeren Niveau, weil bei ihnen die Werbeumsätze in Folge des im Herbst 2007 eingeführten und mittlerweile abgeschafften Rabattmodells bereits Anfang vergangenen Jahres auf breiter Front eingebrochen waren. Der oberste Vermarkter Klaus-Peter Schulz, kämpft derzeit mit allen Mitteln darum, das verlorene Geld wieder rein zu holen. Sat.1 legt um 5,8 Prozent zu, Prosieben um 2,2 Prozent und N24 um 2,1 Prozent. Kabel Eins verliert jedoch 6,4 Prozent.

El Cartel, der Vermarkter von RTL2, verzeichnet dagegen ein Plus von 7,4 Prozent. bei den öffentlich-rechtlichen Sendern geht es um 5,7 Prozent nach unten.







(Quelle: horizont.net)
stats