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IP Deutschland-Chef weist OWM-Kritik an Preise für TV-Werbung zurück

IP Deutschland
Matthias Dang, Chef des zweitgrößten Vermarkters IP Deutschland, wird am Werbeplanung.at-Summit zum Thema "Programmatic & Adressable TV" diskutieren.
Matthias Dang, Chef des zweitgrößten Vermarkters IP Deutschland, wird am Werbeplanung.at-Summit zum Thema "Programmatic & Adressable TV" diskutieren.

Die Organisation Werbungtreibende im Markenverband erneuerte ihre Kritik am Preis-Leistungs-Verhältnis bei TV-Werbung. Gegen die Vorwürfe wehrt sich unter anderem Matthias Dang, Chef des zweitgrößten Vermarkters IP Deutschland.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis sei völlig aus dem Ruder gelaufen, TV werde bei sinkenden Reichweiten immer teurer - das ist der wichtigste Kritikpunkt der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM). Ein Vorwurf, den Matthias Dang, Chef des zweitgrößten Vermarkters IP Deutschland, der am Werbeplanung.at-Summit zum Thema "Programmatic & Adressable TV" diskutieren wird, nicht auf der Gattung sitzen lassen will.

Zwar würden die Brutto-Spot-Preise seit Jahren steigen, angesichts von Rabatten und anderen Vergünstigungen, die die Vermarkter Kunden und Mediaagenturen einräumen, sehe es netto jedoch anders aus: "Der Netto-Tausend-Kontakt-Preis hat sich in den letzten zwölf Jahren kaum verändert", sagt Dang. Zudem betonte er, dass die Nettoinvestitionen im vergangenen Jahrzehnt weit weniger gestiegen seien als die Bruttozahlen bei Nielsen.

Die OWM erneuerte auch ihre Kritik an Werbeblockstrukturen - hier geht es um die Media-for-Equity-/Revenue-Deals, bei denen Werbezeiten gegen Firmen- oder Umsatzbeteiligungen an Start-ups getauscht werden. Daneben ist auch die Programmqualität ein Dauerthema bei der OWM.
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