IOC läutet neue Medien-Ära ein
 

IOC läutet neue Medien-Ära ein

Das Internationale Olympische Komitee, kurz IOC, hat die olympischen Fernsehrechte in Europa erstmals an eine Agentur anstatt an die Europäische Rundfunk Union, EBU, vergeben.

Sportfive erhielt am Mittwoch den Zuschlag für die Winterspiele 2014 in Sotschi/Russland und für die noch nicht vergebenen Sommerspiele 2016. Der Vertrag umfasst umfangreiche Medienrechte in 40 europäischen Ländern. Nicht betroffen sind die großen Länder wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien. Hier sollen die Olympia-Rechte auf direktem Weg - in separaten Verhandlungen mit TV-Sendern - verkauft werden. Für Österreich gibt es nach Angaben des ORF keine Ausnahmeregelung, man müsse die Angebote von Sportfive abwarten und dann verhandeln. Die Rechte für die anstehenden Olympischen Spiele werden noch über die EBU vertrieben. Sportfive hatte sich bisher vorrangig im Fußball engagiert, die Agentur vermarktete unter anderem die EM-Endrunde 2008 in der Schweiz und Österreich.







(Quelle: APA/dpa)
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